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Industrial Solutions

Steckdosenkombinationen für die Industrie nach neuer Norm SN 441011

Erstmalig wird das Schweizer Stecker- und Steckdosensystem mit einem normierten Stecksystem mit der Schutzart lP55 ergänzt.

Alle in der AMAXX® und EverGUM Steckdosenkombinationen verbauten Steckdosen Typ 23 oder TYP 25 haben die Schutzart IP55.

Das wichtigste zur Schweizer Normenserie SN 441011 in Kürze:

• Ab 1. März 2022 muss die neue Norm SN 44101 I angewendet werden.

• Ab 1. Januar 2025 dürfen nur noch Erzeugnisse und Geräte mit Steckern und Steckdosen (Typ 23/Typ 25) nach der neuen Norm SN 441011 abgegeben, installiert oder montiert werden.

Mehr Infos hier.

DER NEUE STANDARD – KLAUKE präsentiert drei neue innovative Modelle im 2022

Die neuen Klauke Akkuhydrauliken setzen bei Press- und Schneidwerkzeugen in puncto Innovation, Intelligenz und Leistung einen wirklichen und bedeuteten Massstab.

Im Schaltschrankbau, bei Unterhaltsarbeiten oder im Service-Bereich kommen zeitgleich meist verschiedene Leiter, Kabelschuhgrössen und Aderendhülsen zum Einsatz. Presseinsätze wechseln kostet Zeit und Aufwand.

Mit den neuen Klauke Modellen bieten wir Ihnen die ideale Lösung an.

 

Ferratec E-Mobility WLAN Erweiterungsmodul

Ferratec WLAN Erweiterungsmodul für die Mennekes Amtron Professional Serie

MENNEKES Ladesysteme und Solar Manager®

Geld sparen mit Eigenverbrauchsoptimierung

Ladetrommel zur Ladung von Elektrofahrzeugen

Komfortables Laden Ihres Elektrofahrzeuges mit der E-Mobility Ladetrommel.

  • Bei der Ladetrommel steht Ihnen ein 1.5 m langes Kabel mit dem Typ 2 Stecker zum Einstecken an der Wallbox zur Verfügung.
  • Fahrzeugseitig ist die E-Mobility Ladetrommel mit einer Typ 2 Ladekupplung am Kabelende ausgestattet. Sie können zwischen 7 Meter oder 10 Meter Kabellänge auswählen.
  • Die Ladeleistung beträgt 22kW/32A 3P.
  • Die Montageart kann zwischen Wand, Schwenkbügel oder Standfuss ausgewählt werden.
  • Nach dem Ladevorgang lässt man das Kabel, mittels eingebauten Federzugs, sicher und einfach wieder in die Ladetrommel zurückgleiten. Dort ist es bestens aufgehoben und geschützt.
  • Empfehlung: Während dem Ladevorgang das ganze Ladekabel abrollen!

Mehr Informationen finden Sie im folgenden Datenblatt:

Datenblatt Ladetrommel für Elektrofahrzeuge (PDF)

Ferratec Beitrag in der Bilanz und FOKUS

Einfach laden, einfach abrechnen, einfach alles im Griff

Die Elektromobilität liegt voll im Trend, denn sie bietet die Möglichkeit komfortabel und umweltschonend zu fahren. Die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sind sehr vielfältig, gerade für Immobilienbesitzer und Verwaltungen, die ihren Mietern das Laden zu Hause ermöglichen müssen oder Unternehmen, welche die Vorteile der Elektromobilität für sich und den Mitarbeitern nutzen möchten. Die richtige Ladelösung muss korrekt geplant, installiert und betrieben werden, damit diese stabil und zukünftig flexibel ausgebaut und erweitert werden kann.

Die Firma Ferratec Technics AG hat langjährige Erfahrungen mit Gesamtladelösungen für die Elektromobilität und bietet ein breites Lösungs- und Dienstleistungsangebot von der Beratung bis zur Überwachung der Infrastruktur und Abrechnung der Energie an.

mobilecharge – Management Plattform
Wer bezahlt die Energie für die Elektromobilität? Wie hoch ist der Aufwand für die Abrechnung? Was, wenn ein neuer Mieter eine zusätzliche Ladestation benötigt? Wer ist für die einwandfreie Funktion und Wartung der Ladelösung verantwortlich? Für all diese Fragen hat die Ferratec AG eine einfache Antwort: mobilecharge. mobilecharge ist eine Cloud-basierte Management-Plattform die speziell auf die Bedürfnisse von Immobilienverwaltungen, Unternehmen, Hotels und Gastronomiebetriebe ausgerichtet ist. Auf einfachste Art und Weise lassen sich die Liegenschaften und Benutzer verwalten, die bezogene Energie abrechnen und das System übernimmt zusätzlich die Überwachung der Ladeinfrastruktur und alarmiert im Störungsfall die richtigen Stellen.

Übersicht der Funktionen:
• Abrechnen der bezogenen Energie pro Benutzer
• Frei definierbare Abrechnungstarife nach Leistung (kWh), Zeit oder Pauschal
• Abrechnung für bekannte Benutzer wie Mieter und Mitarbeiter, sowie auch für Besucher oder Gäste geeignet
• Einfache Abrechnung, kein Aufwand für Verwaltung oder Flottenmanager
• Verwaltung und Bearbeitung der Liegenschaften und Benutzer
• Permanente Überwachung der Ladeinfrastruktur
• Automatische Alarmierung im Störungsfall
• Einstellbares Rechtemanagement für die unterschiedlichen Bearbeiter und Supportstellen

 

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«Eine einheitliche Ladeinfrastruktur ist wichtig»

Interview mit Fadri Haller im eco2friendly-Magazin Herbst/Winter 2020 über den Stellenwert und die Weiterentwicklung der Elektromobilität im Bereich Immobilien.

Der Stellenwert der Elektromobilität ist höher geworden. Speziell Immobilienbesitzer, Verwaltungen und Stockwerkeigentümer sollten sich frühzeitig Gedanken über die Ladeinfrastruktur machen, denn eine ganzheitliche Lösung sei in Mehrfamilienhäusern und Tiefgaragen unabdingbar, sagt Fadri Haller, Ferratec.

 

Pascal Grolimund, Otto Fischer AG (links) im Gespräch mit Fadri Haller, Ferratec Technics AG (rechts)
Pascal Grolimund, Otto Fischer AG (links) im Gespräch mit Fadri Haller, Ferratec Technics AG (rechts)

 

Die Elektromobilität hat sich in den letzten zehn Jahren stark entwickelt. Wie sind Ihre Erfahrungen als Anbieter von Ladelösungen?
Wir haben viel beraten und viele Offerten gemacht, es wurde jedoch wenig umgesetzt. Die Investitionskosten in eine Ladeinfrastruktur wurden als hoch empfunden, da der Nutzen nicht klar war. Seit etwa zwei Jahren merken wir nun, dass der Stellenwert der Elektromobilität höher geworden ist. Viele verstehen die Notwendigkeit einer Ladeinfrastruktur. So hat sich der Umsatz in diesem Bereich innerhalb eines Jahres verdoppelt und ich denke, das geht so weiter.

Was empfehlen Sie jemandem, der ein Haus bauen möchte bezüglich einer Ladeinfrastruktur?
Einfamilienhausbesitzer müssen nicht viel beachten. Für die Ladestation gibt es Normen. So kann man eigentlich mit jeder Ladestation jedes Fahrzeug laden. Natürlich muss man Berechnungen der vorhandenen Energie machen. Wenn man auf dem Dach eine Solaranlage hat, dann sollte man dies berücksichtigen, denn dann kann man den überflüssigen Strom für das Fahrzeug verwenden.

Was muss man diesbezüglich bei Mehrfamilienhäusern oder in Tiefgaragen beachten?
Es ist extrem wichtig, dass Immobilienbesitzer, Verwaltungen oder Stockwerkeigentümer sich auf eine einheitliche Lösung einigen – und dies bereits ab der ersten Ladestation. Werden Einzellösungen umgesetzt, sind Probleme vorprogrammiert, wenn die Elektromobilität sich weiterhin so rasant entwickelt. Eigentümer müssen sich Gedanken machen bezüglich der Energie, die zur Verfügung steht, und darüber, wie viele Fahrzeuge noch dazukommen könnten in den nächsten fünf oder gar zehn Jahren. Meist ist es sinnvoll, bereits zu Beginn ein Lastmanagementsystem einzubauen. Zumindest sollte man die Elektroinstallation so vorbereiten, dass künftig einfach Ladestationen installiert werden können.

Nehmen wir an, ein Stockwerkeigentümer kauft ein Elektroauto und bekommt dazu eine Ladestation. Was muss er beachten?
Der erste Stockwerkeigentümer, der eine Ladestation in einem Mehrfamilienhaus installieren möchte, sollte bereits die anderen Eigentümer miteinbeziehen. Denn es ist ziemlich sicher, dass er diese Ladestation nicht mehr brauchen kann, sobald weitere Eigentümer sich ein Elektrofahrzeug anschaffen. Kann man sich mit den anderen Eigentümern nicht einigen, dann sollte zumindest eine vernetzbare Ladestation gewählt werden. Ebenso gilt es zu beachten, wie der Strom abgerechnet wird. Der erste Gedanke ist oftmals, die Ladestation beim Wohnungszähler anzuhängen.
Das funktioniert bei einer Ladestation gut. Aber sobald es zwei oder mehrere Fahrzeuge sind, kann es beim Laden zu einer Netzüberlastung kommen. Damit dies nicht geschieht, braucht es ein Lastmanagement.

Wie muss ein Mieter vorgehen, wenn er sich ein Elektrofahrzeug kauft und eine Ladestation in der Tiefgarage installieren möchte?
Der Mieter hat die Pflicht, sich beim Eigentümer zu melden, wenn er eine Ladestation installieren möchte. Die Verwaltung müsste sich dann um eine Lösung kümmern. Viele Verwaltungen sind mit der Elektromobilität jedoch noch nicht vertraut, und sie erlauben dem Mieter, irgendeine Ladestation zu installieren. Manchmal werden Ladestationen einfach am Allgemeinstrom angehängt. Und wenn dann andere Mieter die Verwaltung darauf ansprechen, wie der Strom für diese Ladestation abgerechnet wird, fällt auf, dass da etwas nicht ganz richtig gelaufen ist. Wir bekommen dann einen Anruf, wie das Problem gelöst werden kann.

Der Elektriker ist derjenige, der die Ladestationen installiert. Benötigt er ein spezielles Wissen, um sie zu installieren?
Um eine Ladestation anzuschliessen, ist grundsätzlich kein Spezialwissen notwendig. Die Ladestation dann in Betrieb zu nehmen und zu konfigurieren, ist jedoch nicht ganz so einfach und vor allem zeitintensiv, wenn das entsprechende Wissen nicht vorhanden ist. Deshalb ist es sinnvoll, wenn sich der Installateur weiterbildet. Für Elektriker bieten wir Schulungen an, auch zusammen mit eco2friendly.

Um den Ladestrom abrechnen zu können, braucht es Softwarelösungen – auch Ferratec hat eine entwickelt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Abrechnung. Mobilecharge, die wir entwickelt haben, war zu Beginn eine einfache Abrechnungslösung für Verwaltungen, mit der die bezogene Energie dem Benutzer in Rechnung gestellt werden konnte. Mittlerweile gibt es eine Schnittstelle zu den Elektrizitätswerken, welche die bezogene Energie ihren Abonnenten direkt mit der Stromabrechnung weiterverrechnen können. Es gibt auch Schnittstellen für Firmen, die ihre Flotten auf elektrisch setzen, hier funktioniert unsere Lösung als Datenlieferant fürs ERP und geht bis in die Lohn- und die Spesenabrechnung.

Im Normalfall wird das Elektroauto zu Hause geladen. Gibt es Ihrer Meinung nach aber genügend Möglichkeiten für das Laden unterwegs?
Ich fahre seit eineinhalb Jahren nur noch elektrisch. In dieser Zeit musste ich etwa fünfmal unterwegs laden. Man muss mit den heutigen Elektrofahrzeugen nicht mehr am Abend vorher die Ladestationen heraussuchen und sich überlegen, wo man am besten eine Kaffeepause einlegt, um zu laden. Das Auto nimmt einem dies ab. Ein wichtiger Vorteil beim Elektroauto ist doch, dass man automatisch jeden Morgen einen vollen «Tank» hat. Und für die wenigen Male im Jahr, an denen man längere Fahrten macht, gibt es in der Schweiz in kurzer Distanz auf vielen Raststellen Ladestationen.

Bei öffentlichen Ladestationen muss man oftmals Mitglied sein, um laden zu können. Die Abrechnung ist dabei nicht immer so einfach. Wie sehen Sie dies?
Die Abrechnung ist tatsächlich nicht immer so einfach. Man kann unterwegs nicht einfach einstecken und laden. Es gibt mittlerweile gar einen Wildwuchs an Tarifen und an Abrechnungsvarianten. Aus Sicht des Nutzers finde ich am schlimmsten, dass ich beim Einstecken nicht weiss, welcher Tarif verrechnet wird. Manchmal gibt es beim Laden, wie beim Handy, sogenannte Roaming-Gebühren. Das ist tatsächlich nicht befriedigend und nicht für die breite Masse tauglich. Natürlich bin ich bereit, auswärts mehr zu bezahlen als zu Hause, aber nicht das Zehnfache. Ich bin überzeugt, dass dies ändern muss und auch wird.

Welches sind künftig die grössten Herausforderungen bezüglich der Elektromobilität? Aktuell sind wir bei etwa 5 Prozent Neuzulassungen. Was, wenn es 30 oder 40 Prozent sind?
Eine Herausforderung wird es auf der Netzseite geben, Situationen im Quartier müssen berücksichtigt werden. Wir sind mit EW in Kontakt, die sich diesbezüglich bereits heute Gedanken machen, denn die Netzstabilität steht allenfalls auf dem Spiel. Deshalb möchten die EW auf die Ladesituation Einfluss nehmen können. Hier kommt auch die Speicherproblematik zum Zuge, die Technologie muss noch entsprechend Fortschritte machen. Wichtig ist auch, dass die Verwaltungen und die Stockwerkeigentümer die Ladeinfrastruktur zu Beginn richtig planen. Das Ganze ist ein komplexes Thema, und es wird auf alle Fälle spannend bleiben.

Interview: Pascal Grolimund, Otto Fischer AG, Text: Judith Brandsberg

Mehr Informationen über E-Mobility Ladelösungen finden Sie hier.

Interview PDF-Version

 

 

Ladelösungen für E-Bikes

Ladestationen für kleine, mittlere und grössere Mehrfamilienhäuser

 

Personenbezogene Aufbewahrung von akkubetriebenen Geräten aller Art wie E -Bike- Akku, Smartphones, Tablets, Laptops, BDE- Geräte sowie Maschinen und Werkzeuge.
Die Geräte werden aufgeladen und bleiben jederzeit unter Verschluss und sind vor unerlaubter Benutzung gesichert.
Geeignet für den Einsatz in Schulen, Universitäten, Gewerbebetrieben, Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Freizeit zentren, öffentlichen Gebäuden, Verwaltungen usw.

Schrank für E-Bike-Ladestationen (PDF)

AMAXX®-Steckdosen-Kombinationen von MENNEKES sind Verteiler in ansprechendem, unverwechselbarem Design und in vielfältigen Varianten für nahezu alle Bereiche einsetzbar. Durch die grosse Variantenvielfalt kommen die Verteiler daher überall dort zum Einsatz, wo es auf höchste Qualität, robuste Gehäuse und absolute Zuverlässigkeit ankommt.

AMAXX-Steckdosen-Kombination (PDF)
zum Onlinekatalog

 

Vernetzung – Lastmanagement – Phasenreihenfolge

Wie muss ich die Ladestationen vernetzen? Welche Kombinationsmöglichkeiten gibt es?

Was muss ich zum dynamischen Lastmanagement beachten? All diese Fragen werden in diesem Prospekt mit Bilder und Skizzen beantwortet. Wichtige Themen wie Parkplatz mit zwei Ladestationen oder Parkplatz mit mehreren Ladepunkten werden hier einfach schematisch aufgezeigt und beschrieben. Weitere Themen sind dynamisches Lastmanagement im Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus.

Elektromobilität – Vernetzung Broschüre (PDF)

«Die richtige Ladeinfrastruktur ist entscheidend»

Interview mit Fadri Haller im “FOKUS MOBILITÄT” über die Alltagstauglichkeit von Elektroautos und deren Ladelösungen.

 

Elektrofahrzeuge liegen im Trend, denn sie bieten die Möglichkeit,
umweltschonend zu fahren. Aber die Anforderungen an die Ladestationen
sind vielfältig. Zwar sind in jedem Haus Steckdosen vorhanden, aber nicht
jede eignet sich, um die Batterien der Elektrofahrzeuge aufzuladen.
Welche Lösungen gibt es? Fadri Haller, Leiter Systemtechnik der Ferratec Technics AG,
weiss Rat.

 

 

Herr Haller, wann ist ein E-Auto alltagstauglich?
Die Alltagstauglichkeit eines E-Autos hängt sehr von den individuellen Bedürfnissen des Fahrers ab. Ein Elektrofahrzeug ist zum Beispiel zum Pendeln und Einkaufen schon heute eine gute und interessante Alternative zu einem Auto mit Benzinmotor. Für Vielfahrer, Familien und Firmenfahrzeuge, gibt es zurzeit allerdings in der mittleren Preisklasse nur wenig Auswahl an Fahrzeugen. Dies wird sich in den kommenden Monaten ändern.

Wer Benzin tanken will, fährt an die nächste Tankstelle, die es überall in grosser Anzahl gibt. Wie sieht es mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aus?
Im Gegensatz zu klassischen Autos mit Verbrennungsmotoren werden E-Autos selten an öffentlichen Tankstellen aufgeladen…

… sondern viel häufiger an Ladestationen zu Hause oder am Arbeitsplatz?
Richtig. Da ich also jeden Morgen mit einem «vollen Tank», sprich frisch geladener Batterien, losfahren kann, stellt sich für mich beim alltäglichen Einsatz die Frage nach der Ladeinfrastruktur überhaupt nicht. Wird das E-Auto einmal für eine längere Strecke gebraucht, zum Beispiel in den Sommerferien, gibt es sowohl in der Schweiz als auch im Ausland entlang der Hauptverkehrsachsen heute schon genügend Schnell-Ladestationen.

Wie lange dauert ein Ladevorgang, bis ein E-Auto wieder fahrbereit ist?
Zu Hause ist ein E-Auto in vier bis acht Stunden wieder voll aufgeladen, der normale Tagesbedarf in weniger als einer Stunde. Diese Zeiten spielen in der heimatlichen Garage keine Rolle, denn das E-Auto steckt dort im Normalfall von 18 Uhr abends bis 7 Uhr morgens an der Ladestation. Wenn ich unterwegs an einer Schnellladestation lade, sind die Ladeleistungen bedeutend höher. Als Faustregel gilt: Ungefähr acht bis zehn Minuten Ladezeit für 100 Kilometer.

Als Hausbesitzer möchte ich für meine Mieter, die Elektrofahrzeuge benutzen, eine Ladeinfrastruktur in der Garage einrichten. Was gilt es zu beachten?
In vielen Liegenschaften ist der Hausanschluss und damit die vorhandene Energie schon mit drei bis fünf Elektrofahrzeugen überschritten. Ich empfehle Hausbesitzern ab der ersten Ladestation sogenannte vernetzbare Ladelösungen einzusetzen, nur so besteht die Gewähr, mit Lastmanagementsystemen die vorhandene Energie sicher und effizient zu bewältigen.

Mit welchen Kosten für eine Umrüstung muss ich bei einem Mehrfamilienhaus rechnen?
Je nach Örtlichkeit und Installationsaufwand variieren die Kosten stark. Als Faustregel gilt 4000 bis 5000 Franken für die erste Ladestation, für jede weitere 2500 bis 3500 Franken. Ich rate davon ab, nur eine Ladestation zu planen und nicht eine Gesamtlösung im Auge zu behalten. Denn bei einem künftigen Ausbau wird sich ein solcher Entscheid bestimmt mit viel höheren Kosten rächen.

Wie verrechne ich die Kosten den Mietern?
Mit dem mobilecharge.ch-Abrechnungssystem der Ferratec Technics AG hat der Vermieter/Immobilienbesitzer nichts zu tun. Die Energie wird nach dem Verursacherprinzip abgerechnet. Der Hausbesitzer hat die Möglichkeit, mit einem Zusatztarif die Investition über die Abrechnung zu amortisieren.

Wie sieht es für Hotels und Gastrobetriebe aus, die ihren Gästen eine Lademöglichkeit anbieten wollen?
Die Anforderungen an die Installation und Hardware sind die gleichen wie für private Hausbesitzer. Die Abrechnung erfolgt über die mobilcharge.ch-Abrechnungsplattform. Der Besucher kann bequem an der Station per SMS, Twint oder Kreditkarte bezahlen.

Ich habe mich entschieden, eine Ladestation einzurichten. Worauf muss ich bei der Montage beachten?
Da die Ladeleistungen bei E-Autos sehr hoch sind, sind normale Steckdosen dazu nicht geeignet. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, einen Elektroinstallateur zu kontaktieren, der die Gegebenheiten vor Ort abklärt. Dieser nimmt auch eine Sicherheitsprüfung vor und sorgt für eine Meldung an den lokalen Energieversorger. Die Ferratec Technics AG verfügt über ein schweizweites Netzwerk an geschulten E-Mobility-Partnern, die bei der Evaluierung der korrekten Ladestation helfen.

Die Elektromobilität hat die grosse Käuferschaft noch nicht erreicht. Wo sehen Sie die Entwicklung in den nächsten Jahren?
Die Elektromobilität erlebt zurzeit einen regelrechten Hype, der in den nächsten Jahren anhalten wird. Langfristig glaube ich allerdings nicht, dass die Elektromobilität die einzige Lösung für unsere zukünftige Mobilität ist, vielmehr wird es ein Mix zwischen Elektromobilität und anderen Technologien wie beispielsweise Wasserstoff sein, die zusammen einen Grossteil unserer Mobilität prägen werden.

Text: Werner Schüepp

Mehr Informationen über E-Mobility Ladelösungen finden Sie hier.

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